Atem und Achtsamkeit

Der Atem- der beste Lehrer für Achtsamkeit

Viele Achtsamkeitslehren nutzen den Atem als Beobachtungsobjekt.

Durch die Beobachtung es eigenen Atems gelingt es uns immer wieder, jeden Augenblick bewusst zu erleben.

Die innere Ausrichtung auf den Atem hilft uns, in der Gegenwart anzukommen.

Die Beobachtung erfolgt in einer wertfreien, annehmenden, liebevollen inneren Haltung.

„Der Atem kommt, der Atem geht“…“Nimm ihn wahr, so wie er gerade ist!“

Das klingt recht einfach.

Tatsächlich aber ist es eine große Herausforderung, da unsere Gedanken ständig umherschweifen.

Doch der Atem ist ein verlässlicher Anker für unsere unruhigen Gedanken!

 

Doch was genau ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Wahrnehmung. 

Achtsamkeit ist eine wesentliche Richtung der Meditationspraxis.

Es ist ein bewusstes Beobachten und Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments.

Achtsamkeit bedeutet eine bestimmte innere Haltung anzunehmen: offen, wach, wertungsfrei, liebevoll akzeptierend gegenüber allem, was man gerade wahrnimmt und tut.

Gedanken, Gefühle , Empfindungen werden nicht ignoriert und/oder unterdrückt. Sie werden auch nicht bewertet und analysiert.

Sie werden annehmend und akzeptierend einfach wahrgenommen von Moment zu Moment.

Durch Achtsamkeit bleiben wir mit uns selber und der momentanen Situation verbunden.

Atem und Achtsamkeit biete ich in Einzelstunden und in Kursen an.
Dabei erlernen und üben wir die Qualitäten der Achtsamkeit um wieder innere Balance, Gelassenheit und Lebensfreude im Alltag zu erfahren.
 

Wirkung der Achtsamkeit

Die medizinische Wirksamkeit von Achtsamkeit wurde umfassend wissenschaftlich erforscht.

Bei folgenden Krankheitsbildern wurden positive Wirkungen durch Achtsamkeitstraining nachgewiesen:

  • Stress und Burnout
  • Depressionen
  • psychische Störungen (z.B. Angststörung, Ess-Störung, Psychose, Trauma,..)
  • Schmerzen
  • Hauterkrankungen
  • Krebs
  • Süchte

Die Auflistung ist nur ein Auszug von weit mehr bewiesenen Effekten in Krankheitsfällen.

Anhalten und nach innen schauen

Eine Zen-Geschichte: Ein Mann sitzt auf einem galoppierendem Pferd. Jemand, der ihn vorbei reiten sieht, ruft: „Wohin reiten Sie?“ Der Reiter dreht sich um und schreit: „Das weiß ich nicht, da müssen Sie mein Pferd fragen.“

Dieses galoppierende Pferd ist unser „Alltagsbewusstsein“, unser „Autopilot“, unsere „Gewohnheitsenergie“. Die  Neurowissenschaft spricht  von „Autobahnen im Gehirn“.           

In diesem Zustand funktionieren wir nur mehr.  Wir betrachten die Dinge des Lebens vor allem als etwas, auf das sofort reagiert werden muss,(der Atem muss tiefer werden, da sollte ich mich entspannen, usw.) wir werden sozusagen dirigiert.

Darum…….immer wieder…… … anhalten und achtsam nach innen schauen! Den eigenen Atem achtsam wahrnehmen, sich mit dem Atem verbinden, den Körper achtsam wahrnehmen, liebevoll im Körper ankommen die Emotionen achtsam wahrnehmen, sanft zu- und loslassen, die Gedanken achtsam wahrnehmen und weiterziehen lassen, und…… sich selbst zulächeln!

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